Gnudi Toscani
Nackte Ravioli? Die beliebten „Gnudi“ werden abgeleitet aus dem toskanischen Dialekt von „gnudo“, sprich’ „nackt“ und sind – ja vereinfacht gesagt – eine Weiterentwicklung der beliebten, klassischen Raviolifüllung. In eine runde Form gebracht und entsprechend gewürzt, könnte man also liebevoll schon trivialisieren, dass die Gnudi nackte Ravioli sind, Ravioli eben ohne die äußere Hülle. Eine Analogie zu Knödeln ist hingegen nur aufgrund der Form gegeben, denn Knödel enthalten Brot und werden häufig in einer Brühe serviert. Dieses beiden Eigenschaften treffen auf unsere kugelrunden., weichen cremigen Gnudi nicht zu, Auch hier hat jede Familie natürlich eigene Familienrezepte, in meinen Fall habe ich mich von den Genüssen eines lieben Freundes Gianluca Casini inspirieren lassen, der hier in Düsseldorf das Restaurant „Arte in Cucina“ führt.
Die entblössten Ravioli sind unbedingt zu probieren! Sie sind gut vorzubereiten, einzufrieren und schmecken auch am nächsten Tag noch richtig gut – und nicht fast zu sagen manchmal sogar fast einen Hauch besser!
- Zubereitungszeit30 min
- Koch-/Backzeit30 min
- Ruhezeit30 min
- Gesamtzeit1 h 30 min
- Menge4
- Region
- Italienisch
- Gang/Kategorie
- Vorspeise
- Hauptgericht
- Hauptspeise
- Zubereitung
- Tags
Zutaten
Zutaten für den Teig
- 250 g frischer Spinat
- 250 g Ricotta aus Schafsmilch (gut abgetropft – am besten über Nacht)
- 1 Prise Muskatnuss
- 100g Mehl Typ „00“
- Olivenöl extra vergine n.B.
- 1 Ei
- 1 Knoblauchzehe
- 50 g Pecorino Toscano (alternativ Parmesankäse)
- 1 Prise schwarzer Pfeffer
- + Parmigiano Reggiano zum extra abschmecken
Zutaten für die Sugo
- 250g Passata
- Olivenöl extra vergine
- Salz n.B.
- Alternativ Butter, in der die Gnudi geschwenkt werden
Allora, so geht´s
Die Ricotta über Nacht abtropfen lassen (Frisch hätte dieser sonst zu viel Flüssigkeit und unsere Gnudi würden später nicht die Bindung bekommen)
Den Spinat waschen und 5 Minuten lang in kochendem, ungesalzenem Wasser garen. Den Spinat abtropfen lassen und richtig gut auspressen, um überschüssiges Wasser zu entfernen. Der Spinat sollte nahezu trocken sein, also hier bitte gründlich ausdrücken.
Den Spinat dann in einer Pfanne mit Olivenöl und einer gehackten Knoblauchzehe andünsten.
Nach ca. 5 Minuten den Spinat herausnehmen und in einer Küchenmaschine zerkleinern.
Mit der abgetropften Ricotta, dem Pecorino, dem Ei, dem Mehl und der Prise Muskatnuss vermengen. Abschmecken und ggf. noch mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss nachjustieren. Den Teig im Kühlschrank nun 30 Minuten ruhen lassen.
Das ganze Prozedere mit den anderen beiden Teigplatten ebenso wiederholen und auf einer bemehlten Arbeitsfläche
die Teigplatten kurz ruhen lassen, während wir die Füllung rasch vorbereiten.
Kleine Kugeln in der Größe von Golfbällen formen, dabei immer wieder die Hände bemehlen.
Nun weitere 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
In einem kleinen Topf die Passata ca. 15 Minuten einköcheln dabei mit Olivenöl und Salz abschmecken.
Die Gnudi in kochendem Salzwasser kochen. Sobald diese fertig sind, steigen Sie an die Oberfläche.
Dann können die Gnudi mit einer Schaumkelle abgeschöpft werden und dann vorsichtig in die Tomatensoße gegeben werden.
Mit etwas Parmigiano würzen und servieren. Alternativ können die Gnudi auch mit zerlassener Butter und Salbei genossen werden.
BUONI GNUDI – BUONA TOSCANA!
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